Danke für Deine sehr interessanten Zusatzinformationen. Solche Details kann halt nur jemand liefern, der " dort" war.
Danke übrigens dafür,dass Du die Yuansumme "umgerechnet " und in die Filminterpretation so eingebracht hast ....
zu Punkt 3d) ( Freundschaft)
Diesen Wandel fand ich auch eher bemerkenswert und erklärte ihn mir mit der Freude des " Chefs" über einen Sohn ... Denn einen Sohn zu zeugen, zählte in Altchina zur eigentlichen Lebensaufgabe eines Mannes -- in Neuchina - Einkindregelung - ist es ein Glückszufall - überhaupt, wenn die eigene Ehefrau ( ganz offensichtlich) " unfruchtbar" ist. Der "CHEF" wollte lieber im Unklaren bleiben und nach dem Deal mit dem möglichen " Zweitvater" konnte er dann von Neuem anfangen ... Auch in seinem Verhältnis zum ehemaligen ( wie er dachte) Nebenbuhler.
Punkt 4: total d` accordo....
Ich, wenn ich Chines/In wäre, der/die - auch im weitesten - Umfeld des Drei-Schluchten-Staudammes lebte - bis zur Mündung des Jangtsekiang - tät kein Auge zumachen, wenn es nur einmal etwas heftiger regnete.
Nur: Sind wir berechtigt, solche Gedanken zu äußern, nachdem der Westen " seine Schäfchen ins Trockne" gebracht hat ...
Sind wir berechtigt, mit unseren Erkenntnissen, die Ökologie betreffend, Wasser zu predigen ?
Ich lese gerade Jean Ziegler: Der Hass auf den Westen" ... Da kommen ganz automatisch solche Fragen auf ....
Jedenfalls danke ich dem seltenen Gast Steppenhund für seine engagierten Worte...
Ja den Jean Ziegler habe ich auch schon hinter mir. Das Recht auf die Gedanken haben wir trotzdem. China erscheint mir in diesem Licht etwas unvergleichbar. Und China ist groß. Manchmal wird Quantität zur Qualität. Was wo anders nicht anzudiskutieren wäre, - weil wir es selber auch nicht besser zustande bringen - ist hier eine Herausforderung.
Allerdings keine, die ich annehmen möchte.
Und haben wir Schäfchen ins Trockene gebracht? Das wage ich zu bezweifeln. Wir beginnen langsam zu zahlen. Und damit meine ich nicht Euro oder Dollar. Unsere Kultur verlieren wir, und damit Moral und Ehre und Rückgrat. Wie lange wir das noch aushalten, wird sich weisen.
@ steppenhund
Danke übrigens dafür,dass Du die Yuansumme "umgerechnet " und in die Filminterpretation so eingebracht hast ....
zu Punkt 3d) ( Freundschaft)
Diesen Wandel fand ich auch eher bemerkenswert und erklärte ihn mir mit der Freude des " Chefs" über einen Sohn ... Denn einen Sohn zu zeugen, zählte in Altchina zur eigentlichen Lebensaufgabe eines Mannes -- in Neuchina - Einkindregelung - ist es ein Glückszufall - überhaupt, wenn die eigene Ehefrau ( ganz offensichtlich) " unfruchtbar" ist. Der "CHEF" wollte lieber im Unklaren bleiben und nach dem Deal mit dem möglichen " Zweitvater" konnte er dann von Neuem anfangen ... Auch in seinem Verhältnis zum ehemaligen ( wie er dachte) Nebenbuhler.
Punkt 4: total d` accordo....
Ich, wenn ich Chines/In wäre, der/die - auch im weitesten - Umfeld des Drei-Schluchten-Staudammes lebte - bis zur Mündung des Jangtsekiang - tät kein Auge zumachen, wenn es nur einmal etwas heftiger regnete.
Nur: Sind wir berechtigt, solche Gedanken zu äußern, nachdem der Westen " seine Schäfchen ins Trockne" gebracht hat ...
Sind wir berechtigt, mit unseren Erkenntnissen, die Ökologie betreffend, Wasser zu predigen ?
Ich lese gerade Jean Ziegler: Der Hass auf den Westen" ... Da kommen ganz automatisch solche Fragen auf ....
Jedenfalls danke ich dem seltenen Gast Steppenhund für seine engagierten Worte...
Allerdings keine, die ich annehmen möchte.
Und haben wir Schäfchen ins Trockene gebracht? Das wage ich zu bezweifeln. Wir beginnen langsam zu zahlen. Und damit meine ich nicht Euro oder Dollar. Unsere Kultur verlieren wir, und damit Moral und Ehre und Rückgrat. Wie lange wir das noch aushalten, wird sich weisen.